• Startseite

Was bedeutet Inklusion?

Inklusion ist zur Zeit ein viel diskutiertes Wort. Was heißt es, wo kommt es her? Und welche Missverständnisse gibt es zu diesem Thema? Wir wollen Ihnen einen kurzen Überblick geben:

(zum Anzeigen/Schliessen des gewünschten Abschnittes klicken Sie bitte auf die jeweilige Überschrift)

Inklusion ist mehr als Integration

Während Integration „Eingliederung und Einbeziehung” bedeutet, meint Inklusion „Einschließung, Einschluss und enthalten sein”. In einer inklusiven Gesellschaft mit inklusiven Elementen in allen Bereichen geht es nicht mehr um das Dazuholen, um das Einbeziehen, also um Integration, sondern um das Dabeisein von Anfang an. Alle Menschen, egal welcher Religion, Weltanschauung, sexueller Orientierung, Nationalität, ethnischer und kultureller Hintergründe, sozialer Herkunft, Fähigkeiten, körperlichen Gegebenheiten und vieles mehr, alle gehören ohne Einschränkungen zu der heterogenen, pluralistischen Gesellschaft dazu. Keiner muss mehr integriert werden. Man könnte auch sagen: „Was im Vorhinein nicht ausgegrenzt wird, muss hinterher nicht wieder eingegliedert werden.”

Inklusion ist ein Menschenrecht

Jede Form von Ausgrenzung und Diskriminierung von Menschen mit Beeinträchtigungen ist eine Menschenrechtsverletzung. Dies verdeutlicht die UN-Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderungen oder Beeinträchtigungen und verweist darauf, dass Behinderung selbstverständlicher Bestandteil menschlichen Lebens ist. In Österreich wurde die Konvention 2008 ratifiziert.

Inklusion bedeutet das Achten und Wertschätzen menschlicher Vielfalt

Die Vielfältigkeit von Menschen ist eine Bereicherung für alle. Dies gilt hinsichtlich körperlicher, kognitiver und psychischer Fähigkeiten ebenso wie hinsichtlich der sozialen, ethnischen und nationalen Herkunft, der Hautfarbe, des Alters, des Geschlecht, der sexuellen Orientierung, der Kultur, Religion oder Weltanschauung.

Inklusion ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe

Alle Menschen sollen in allen gesellschaftlichen Bereichen aktiv teilnehmen können. Dazu braucht es die Mitwirkung aller. Organisationen und staatliche Stellen können Inklusion unterstützen und voran bringen, aber nicht alleine umsetzen.

Inklusion ist ein ganzheitlicher Prozess

Um die Teilhabe aller zu gewährleisten braucht es Bedingungen in allen Lebensbereichen, also auch im Freizeitbereich, die diese ermöglichen. Inklusion orientiert sich nicht nur am einzelnen Menschen, sondern an seiner Lebensumwelt. Ausschließlich die Förderung von Menschen mit Behinderungen in eigenen getrennten Räumen genügt daher nicht.

Inklusion beginnt im Kopf

Um Freizeitgestaltung von Menschen mit und ohne Beeinträchtigun als Normalität zu sehen, gilt es auch die Vorbehalte und Barrieren im Kopf abzubauen. Gemeinsames Lernen von Anfang an lässt Vorurteile erst gar nicht entstehen und fördert gegenseitige Akzeptanz.

 

Video: "Blind Foundation - Inklusion"

 

Ziel des Vereins Inklusa - Inklusion durch Persönliche Assistenz

Unser Verein, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet ist, bezweckt die Förderung von Inklusion von Menschen mit Beeinträchtigung.

lesen Sie mehr über uns ...

 

Bildergalerie: Impressionen zum Thema „Inklusion“